Kindercoaching und Craniosacral-Therapie

Soziale Anpassung ist ein Balanceakt
Kinder und Jugendliche leisten Grossartiges bei ihrer täglichen Gratwanderung zwischen Bindungsloyalität und der Sicherung ihrer persönlichen Integrität. Ihre eigenen Gefühle und Bedürfnisse nehmen sie manchmal erst wahr, wenn sie sich als Symptome melden. Viele der sogenannten Anpassungsschwierigkeiten entstehen, weil der Balanceakt nicht gelingt. Entweder wurde die Integrität des Kindes verletzt oder es ist übermässig kooperativ.

Macht Mut und tut gut.
Das Ziel des Kindercoachings ist es, Ihr Kind zu unterstützen ein besseres Selbstgefühl zu entwickeln und die Selbstregulation zu sichern. So dass es ein inneres Gefühl für eine gesunde Balance zwischen den eigenen Bedürfnissen und den Erwartungen anderer finden und regulieren kann. Ich kombiniere Mind-TV mit Craniosacral-Therapie und beziehe so das ganzheitliche Erleben Ihres Kindes in den Prozess mit ein.

Craniosacral-Therapie und MindTV
Bei MindTV geht es um geführte und kindergerechte Imagination. Eine Art bildhafte Selbstreflexion, die ich mit Craniosacral-Therapie verbinde. Je nach Anliegen arbeite ich mit dem Kind über die Visiualisierung, über die Körpertherapie oder beides. Bei MindTV begleite ich Ihr Kind mit einfacher, bildhafter Sprache in seine eigene Gefühls- und Bilderwelt und unterstütze es, seine ureigenen Ressourcen zu kreieren.

Alter und Motivation Ihres Kindes
Entscheidend ist die Eigenmotivation des Kindes und der persönliche Wunsch etwas zu verändern. Symptome können auch verborgene Nutzen für Ihr Kind aufweisen. Gerade unbewusste Loyalitäten werden gern hartnäckig verteidigt - die gilt es ernst zu nehmen. Da setze ich auf die Kooperation der Eltern. Möglicherweise ist es wichtig, dass auch Sie etwas verändern. Auch Alter und Reife Ihres Kindes spielen eine Rolle. Craniosacral-Therapie ist bereits für Neugeborene möglich, MindTV so ungefär ab Schuleintritt.

Indikationen

  • Somatoemotionale Indikationen
  • Ängste, Stresssymptome, Schlafschwierigkeiten
  • Körperliche Symptome, Ticks, Schmerzen
  • Regulationsschwierigkeiten
  • fragile körperliche/emotionale Zustände
  • Sturz- / Schleudertrauma
  • Nach Infektionen (z.B. Lungenentzündung, Bronchitis, Hirnhautentzündung)
  • Häufige Ohrenentzündungen
  • Häufiger Husten oder Bronchitisanfälligkeit
  • Kopfschmerzen, Rückenschmerzen
  • Beinschmerzen beim Einschlafen
  • Häufiges Kränkeln
  • Unruhe, hohes Spannungsmuster, leichte Reizbarkeit

© Bild: Annie Spratt, Unsplash